weniger Raucher durch Dampfen
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Studie: Wenn das Dampfen da ist, nimmt das Rauchen ab

Eine von der FDA mitfinanzierte Studie prognostiziert bis 2052 einen Rückgang der Raucher in den USA um 10 %. Und das, nur dank des Dampfen! Eine ermutigende Aussicht, die die Politik der amerikanischen Behörden gegenüber der E-Zigarette beeinflussen könnte.

Studie: Wenn das Dampfen da ist, geht der Tabak weg

Die Food & Drug Administration (FDA) spielt die Rolle des Polizisten auf dem US-Markt für elektronische Zigaretten. Es ist diese Agentur, die die Kriterien für die Vermarktung von Produkten definiert. Sie ist auch für die Versendung von Verwarnungen wegen potenzieller Verstöße zuständig. Die FDA hatte auch im Jahr 2019, während der Epidemie von Lungenkrankheiten, traurig illustriert, dass sie hilft, falsche Gerüchte zu nähren, die das Vaping belasten.

Wenn sie also eine Studie mitfinanziert, deren Schlussfolgerungen der E-Zigarette eine Schlüsselrolle beim Rückgang des Rauchens zuschreiben, muss man sich schon etwas wundern! Die im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlichte Studie geht davon aus, dass die Zahl der Raucher in den USA bis zum Jahr 2052 um 10 % zurückgehen wird. Das sind mehr als 400.000 Raucher weniger, und das dank der einzigartigen E-Zigarette.

Welchen Einfluss hat das Dampfen auf die Prävalenz des Rauchens?

Die Studie mit dem Titel „The effect of vaping and anti-smoking policies on the prevalence and deaths attributable to it“ wurde unter Leitung von von Dr. David Levy der Georgetown University durchgeführt. Acht weitere Forscher aus verschiedenen akademischen Zentren sind an der wissenschaftlichen Arbeit beteiligt.

Die Studie basiert auf einem Simulationsmodell namens SimSmoke. Sie vergleicht eine Perspektive ohne den Gebrauch von E-Zigaretten mit realen Daten aus dem National Health Interview Survey (NHIS) und dem Tobacco Use Supplement to the Current Population Survey (TUS-CPS). Aus dem Vergleich der Zahlen leiten die Wissenschaftler ab, welchen Einfluss das Dampfen auf die Raucherprävalenz hat.

Im SimSmoke-Szenario ohne E-Zigaretten würde die Zahl der Raucher unter den erwachsenen Männern bis 2052 um 12,2 % sinken. Kombiniert mit den TUS-CPS-Zahlen ergibt sich ein Wert von 21,9 %, was eine Netto-Reduktion von 9,7 % allein durch das Dampfen bedeutet. Mit den Zahlen des NHIS ist der Bericht noch aussagekräftiger: Der Rückgang der Raucherzahl läge bei 22,9 %, wobei 10,7 % auf die E-Zigarette zurückzuführen seien. Die Ergebnisse sind für erwachsene Frauen ähnlich. Die mit dem Dampfen assoziierte Reduktion würde auf Basis der TUS-CPS-Daten 10,7 % und mit den NHIS-Daten 11,3 % betragen.

Deutliche Reduzierung des Rauchens mit E-Zigaretten

„Die Verwendung von Nikotin-Vaping-Produkten ist mit einer erheblichen Reduzierung der Raucherprävalenz unter Erwachsenen verbunden“, schlussfolgern die Studienautoren. Die Ergebnisse unseres Modells deuten darauf hin, dass die vergangene und gegenwärtige Tabakkontrollpolitik in den Vereinigten Staaten allein den beschleunigten Rückgang der Raucherprävalenz angesichts der zunehmenden Nutzung von Vaping-Produkten nicht erklären kann. „

Offensichtlich sind solche langfristigen Prognosen mit Vorsicht zu genießen. In dreißig Jahren wissen wir nicht, wo die E-Zigarette sein wird. Auch nicht der Stand der Anti-Raucher-Präventionspolitik. Aber diese Perspektive ist auf jeden Fall ein positives Signal.

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