ÖDC als Gründungsmitglied von INNCO (International Network of Nicotine Consumer Organisations)

14.10.2016
Auf der Fachkonferenz Global Forum on Nicotine 2016 wurde der Grundstein zu einer internationalen und weltweit agierenden Konsumentenvereinigung gelegt. Der ÖDC war repräsentiert duch den Präsidenten Stefan Wölflinger vor Ort vertreten und unterstützte dieses Vorhaben von Anfang an.


Hintergrund der INNCO

Im Juni 2016 gegründet, stellt INNCO in 11 Ländern weltweit das gemeinsame Sprachrohr der einflussreichsten Nikotinkonsumentenvertretungen dar.
Geschätzt gibt es derzeit über 20,5 Millionen Verbraucher, welche sich zum Umstieg auf eine ihrerseits als bedeutend sicherer erkannte Alternative zur Tabakverbrennung entschieden, welche unter anderem Schnupftabak und neue Produkte wie z.B. E-Zigaretten einschliesst.

INNCO zielt darauf ab, durch die Verbreitung der Sicht von Konsumenten eine effektive und angemessene Regulierung sichererer Nikotinprodukte und deren Anwendung zu unterstützen.
Dies beinhaltet auch die Vertretung bei internationalen und nationalen Gesundheitsorganisationen sowie Behörden, die mit dem Thema Nikotinkonsum befasst sind, um die Berücksichtigung der Interessen betroffener Konsumenten sicherzustellen.

Erreichen möchte INNCO dies u.a. durch die Förderung glaubwürdiger Wissenschaft und Forschung so wie die Anhebung von Bewusstsein und Verständnis für das Risiko reduzierende und lebensrettende Potential neuer Technologien innerhalb des Gesundheitswesens.

Sowohl regional als auch international wollen wir:
  • Die Anerkennung der relativen Sicherheit  rauchfreier nikotinhaltiger Produkte,
  • Unangemessene Regulierung von Herstellern, Vertrieb und die Einschränkungen des Zugangs für Konsumenten verhindern,
  • Besteuerung als Verbrauchsgüter statt als Tabakprodukt erreichen,
  • Einschränkungen des Gebrauchs in öffentlichen Bereichen und am Arbeitsplatz ausschliesslich augrund verifizierbarer Fakten zulassen,
  • Die Entscheidung über Gebrauch tabakfreier Produkte im privaten Bereich den Besitzern/Managern überlassen,
  • Keinerlei Verbote für den Verkauf, Vertrieb, Besitz und die Benutzung sichererer Formen des Konsums so wie deren Legalisierung, sofern diese derzeit verboten sein sollten.
Es ist also geboten, dass die WHO weder direkt noch verdeckt versucht, regionale Vorschriften zu legitimieren, zu billigen bzw. "übersehen" zu wollen, welche tabakfreien Produkten massive Verbote und Einschränkungen auferlegen wollen.

INNCO hält diese Ziele für legitim und schlägt deren Berücksichtigung in sämtlichen gestetzlichen und regulatorischen Entwürfen vor, welche in entsprechende Gesetze einfliessen können bzw. sollen.