07.10.2019

Ein offener Brief an den ORF

als Reaktion auf die falsche Berichterstattung in einigen Sendungen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Sendung Ö3 Wecker vom 25.09.2019, der Sendung konkret vom 01.10.2019 sowie in der Sendung "bewusst gesund" vom 05.10.2019 thematisieren Sie die E-Zigarette. 
In allen Sendungen stellen Ihre Gesprächspartner nachweislich falsche Behauptungen zu den Vorkommnissen in den USA, zur E-Zigarette im Allgemeinen und zu den gesundheitlichen Folgen des Dampfens auf.
Sie wurden besonders im Fall der Sendung Ö3 Wecker mehrfach darauf hingewiesen und haben dies bis dato nicht korrigiert. 
Die wahren Hintergründe der tragischen Krankheits- und Todesfälle in den USA waren zu diesem Zeitpunkt bereits lange bekannt und mittlerweile haben auch die Behörden in den USA die Gründe für diese Fälle eingeräumt. 
Der Auslöser der Krankheitswelle war der Konsum von gepanschtem, am Schwarzmarkt erworbenen THC-Liquid. Der Konsum von handelsüblichen Nikotinliquid hat in keinem Fall zu diesen Krankheitsbildern geführt, die ebenfalls in den USA beprobten Nikotin-Liquids waren allesamt frei von den krankheitsauslösenden Zusatzstoffen. 
All das wäre zu Ihren Sendungen recherchierbar gewesen. 
Auf die einzelnen Falschaussagen jeder Sendung im Einzelnen einzugehen, würde den Rahmen dieses Schreibens sprengen. Sie dürfen sich aber gewiss sein, dass wir zu jeder Zeit in der Lage sind, Ihre Behauptungen mit wissenschaftlichen Fakten renommierter, international anerkannter Wissenschaftler und Fachleute zu widerlegen und richtigzustellen. 
Mit ihren Sendungen tragen Sie, genau wie die Politiker und Behörden in den USA, zur Verunsicherung der aktiven Dampfer und umstiegswilligen Raucher bei.
Sie und Ihre Gesprächspartner stellen unbelegte und unbelegbare Behauptungen in den Raum. 
Sie gefährden, wissentlich oder unwissentlich, Menschenleben. 
Sie gefährden Unternehmen und Arbeitsplätze. 
Dies steht in massiven Widerspruch zu Ihrem öffentlichen Auftrag. 
Die Interessen der Dampfgegner in den USA und bei der WHO sind offensichtlich. Die Pharma- und Tabakbranche sowie der Staat erleiden durch die E-Zigarette Milliardenverluste. Die Lobbyisten wissen ihre Einkünfte zu schützen. 
Wir müssen davon ausgehen, dass Ihre Interessen durch die Verbreitung derart falscher Aussagen in die gleiche Richtung gehen und Ihre Unabhängigkeit und Objektivität in keinem Fall gegeben ist. 
Wir fordern Sie daher auf, die Aussagen Ihrer Gesprächspartner kritisch zu prüfen, die Faktenlage klarzustellen und Ihrem öffentlichen Auftrag und Ihrem journalistischen Ethos entsprechend zu handeln. 
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass wir diesen Brief sowie Ihre Antworten darauf auf unserer Webseite und in den sozialen Medien veröffentlichen werden, 
mit freundlichen Grüßen 
 
der Vorstand des ÖDC 
Österreichischer Dampfer Club
24.09.2019

 
5 Jahre ist es nun her seit der letzten großen EU Petition.
In dieser Zeit hat das Dampfen einen beispiellosen Aufschwung erlebt. Wir sind nicht nur mehr geworden sondern auch deutlich vernetzter und organisierter als 2014.
Österreich muss 13.500 Unterschriften zusammen bekommen, mit über einer halben Million Dampfern in unserem schönen Land sollte das doch leicht schaffbar sein!
Europaweit müssen wir eine Million Unterschriften und die Mindest-schwelle (13.500 in Österreich) in sieben Ländern schaffen.
 
Gegenstand der Petition:
Wir fordern die EU Kommission auf, Artikel 20 der Richtlinie 2014/40/EU aufzuheben und maßgeschneiderte Rechtsvorschriften zu schaffen, die E-Zigaretten klar von Tabakerzeugnissen und Arzneimitteln abgrenzen.

Artikel 20 der Richtlinie 2014/40/EU streichen und durch maßgeschneiderte wissenschaftliche, faktengestützte Rechtsvorschriften ersetzen, die mit dem Funktionieren des Binnenmarkts im Einklang stehen und Dampfprodukte von Tabakerzeugnissen und Arzneimitteln abgrenzen; sicherstellen, dass neue Rechtsvorschriften verabschiedet werden, die die Einhaltung solider Standards für Produktqualität, Sicherheit und Produktion und ein verantwortungsvolles Marketing vorschreiben, damit Jugendschutz gewährleistet ist; politische Maßnahmen zu Dampfprodukten sollten Innovationen fördern und gewährleisten, dass Rauchern herkömmlicher Zigaretten und Dampfern klare Informationen und tabakfreie, weniger schädliche Alternativen zur Verfügung stehen.
 
Weitere Informationen:
26.10.2016

PRESSEMITTEILUNG

DIE WHO IGNORIERT DIE STIMMEN VON 20 MILLIONEN ERFOLGREICHEN EX-RAUCHER


International Network of Nicotine Consumer Organisations

INNCO, eine internationale Vereinigung nationaler Verbraucherorganisationen, die sich für die Anerkennung schadensarmer Alternativen beim Nikotinkonsum einsetzen, wurde kürzlich gegründet, um global ein Mitspracherecht bei Entscheidungen zur Regulierung entsprechender Produkte zu fordern. Schadensarme Nikotinprodukte retten Leben. Es ist höchste Zeit, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO die Menschenrechte der Betroffenen anerkennt und ihnen ermöglicht, eigene Entscheidungen aufgrund objektiver Informationen zu treffen.

Das International Network of Nicotine Consumer Organisations (INNCO) wurde am 10. 10. 2016 gegründet. Es ist eine globale Vereinigung von Verbraucherorganisationen, die die Interessen von über 20 Millionen ehemaligen Rauchern weltweit vertritt.

Das Netzwerk bringt Konsumentenorganisationen aus über 15 Ländern zusammen, um gemeinsame Ziele zu verfolgen. Hauptzielsetzung von INNCO ist, Rauchern den Zugang zu schadensarmen Alternativen zu Tabakzigaretten zu erleichtern. Letztere sind weltweit der führende Verursacher vermeidbarer Todesfälle.

"Tabakrauch ist noch immer die gebräuchlichste (und oft tödliche) Form des Nikotingenusses, doch das ändert sich gerade sehr schnell", sagt Nancy Sutthoff, die Sprecherin aus Neuseeland. "Elektronische Zigaretten und Snus bieten Verbrauchern eine wesentlich sicherere Alternative zum Tabakrauch und sind, im Gegensatz zu den üblichen Nikotinersatzprodukten, für den Verbraucher echte Genussmittel." (Snus ist ein risikoarmes Tabakprodukt, das in Schweden weit verbreitet ist, einem Land, das in Europa mit Abstand die niedrigsten Raucherzahlen und Raten von rauchbedingten Krankheiten hat.)

INNCO betont, dass sechs Millionen Menschen pro Jahr an rauchbedingten Krankheiten sterben und dass alles, was diese schrecklichen Zahlen verringern kann, willkommen geheißen werden sollte. Besonders E-Zigaretten sind hier bahnbrechend. Public Health England und das Royal College of Physicians beziffern deren mögliche Gesundheitsrisiken auf höchstens 5 % der Risiken von Tabakrauch.

Zu den wichtigsten Forderungen von INNCO gehört ein Ende von Verboten, unverhältnismäßigen Überregulierungen und exzessiven Strafsteuern für Produkte wie E-Zigaretten und Snus. Das Netzwerk sucht den Dialog mit der WHO wegen ihrer ablehnenden Haltung zu E-Zigaretten und anderen schadensarmen Arten, Nikotin aufzunehmen – einer Haltung, die zu einer immer stärkeren Ablehnung der UN-Gesundheitsorganisation führt.

INNCO ist besorgt darüber, dass die WHO der E-Zigarette seit ihrer Einführung generell negativ gegenübersteht. Ungeachtet der wachsenden wissenschaftlichen Beweise, die ihr einzigartiges Potenzial zur Schadensminderung (Harm Reduction) unterstreichen, ignoriert die WHO positive Studienergebnisse und propagiert stattdessen ausschließlich unbelegte Befürchtungen und Ängste.

Die siebte WHO Conference of the Parties (CoP7) zur Framework Convention on Tobacco Control (FCTC) wird nächsten Monat in Dehli, Indien stattfinden, und INNCO befürchtet, dass die Weltgesundheitsorganisation sich noch mehr auf ihre prohibitionistische Einstellung versteifen wird. Auf der CoP7-Agenda stehen mehrere Punkte, die im Falle ihrer Umsetzung heutigen Dampfern undumstiegswilligen Rauchern den Zugang zu E-Zigaretten wesentlich erschweren würden. Dasselbe gilt für die Verwendung solcher Produkte im öffentlichen Raum.

Für INNCO ist die Weigerung der WHO, sich mit den Betroffenen auszutauschen, bedenklich. Es geht hier um die Verbraucher, die diese schadensarmen nikotinhaltigen Produkte nutzen. Sie in dem gesamten Entscheidungsfindungsprozess zu ignorieren widerspricht den Empfehlungen von UN und WHO, sich mit Betroffenen auseinanderzusetzen.

Bei vergangenen (CoP-)Treffen wurde die Presse nach den Eröffnungsreden ausgeschlossen. INNCO befürchtet, dass die WHO damit Geheimhaltung zum Normalfall macht und diese Konferenz zu einer Lektion in Transparenzvermeidung verkommt.

Am 2. Oktober nahmINNCO in einem Schreiben an die Vorsitzende der WHO, Dr. Margaret Chan, zu dem WHO FCTC CoP7 Report "Electronic Nicotine Delivery Systems and Electronic Non-Nicotine Delivery System (ENDS/ENNDS)" Stellung. Darin forderte INNCO ein formelles Treffen, um unsere Besorgnis bezüglich der weltweit zunehmenden, unverhälnismäßigen Überregulierungen zu diskutieren. Eine Antwort steht noch aus.

Geleitet wird die Entwicklung des Netzwerks von Judy Gibson, einer erfahrenen Verbraucheraktivistin aus Großbritannien. Sie sagt: "INNCO beabsichtigt, zu den Vorreitern einer globalen Revolution der Schadensminderung zu gehören. Wir sind ein Sprachrohr der einflussreichsten Organisationen für Konsumenten nikotinhaltiger Produkte auf der ganzen Welt, aber wir sprechen auch für die Entmündigten, die sich strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt sehen, nur weil sie für sich die wohlüberlegte Entscheidung getroffen haben, statt der Inhalation tödlichen Rauches eine wesentlich sicherere Alternative zu wählen.”

Gibson fügt hinzu: "Schätzungsweise gibt es weltweit bereits über 20 Millionen Verbraucher, die sicherere nikotinhaltige Genussmittel nutzen – und INNCO beabsichtigt, ihren Stimmen Gehör zu verschaffen. 'Nothing about us without us' ('Nichts über uns ohne uns', Anm.) – jetzt ist es an der Zeit, mit uns zu reden."

 

Kontakt für weitere Informationen:

Judy E Gibson

Steering Coordinator

INNCO

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innco.org

 

Anmerkungen für Herausgeber:

INNCO STELLUNGNAHME ZUM WHO COP 7 REPORT (Englisch) http://www.innco.org/published-documents

INNCO HINTERGRUNDINFORMATIONEN – ÜBER DIE WEBSITE INNCO.ORG http://www.innco.org/about-us

Diese PRESSEMITTEILUNG (Englisches Original) ist seit Montag, dem 10. Oktober 12:00 Uhr MEZ auf unserer Website für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

ALS INTERNATIONALE ORGANISATION KÖNNEN WIR IHNEN GERNE INTERVIEWPARTNER ANBIETEN, DIE EIN SPEKTRUM VON SPRACHEN ABDECKEN: ENGLISCH, FRANZÖSISCH, SPANISCH, TÜRKISCH, NIEDERLÄNDISCH, DEUTSCH UND SCHWEDISCH.

BITTE VERWENDEN SIE DAS KONTAKTFORMULAR AUF UNSERER WEBSITE oder wenden Sie sich alternativ an:

Mr Atakan E Befrits (Press Officer)

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

14.10.2016
Auf der Fachkonferenz Global Forum on Nicotine 2016 wurde der Grundstein zu einer internationalen und weltweit agierenden Konsumentenvereinigung gelegt. Der ÖDC war repräsentiert duch den Präsidenten Stefan Wölflinger vor Ort vertreten und unterstützte dieses Vorhaben von Anfang an.


Hintergrund der INNCO

Im Juni 2016 gegründet, stellt INNCO in 11 Ländern weltweit das gemeinsame Sprachrohr der einflussreichsten Nikotinkonsumentenvertretungen dar.
Geschätzt gibt es derzeit über 20,5 Millionen Verbraucher, welche sich zum Umstieg auf eine ihrerseits als bedeutend sicherer erkannte Alternative zur Tabakverbrennung entschieden, welche unter anderem Schnupftabak und neue Produkte wie z.B. E-Zigaretten einschliesst.

INNCO zielt darauf ab, durch die Verbreitung der Sicht von Konsumenten eine effektive und angemessene Regulierung sichererer Nikotinprodukte und deren Anwendung zu unterstützen.
Dies beinhaltet auch die Vertretung bei internationalen und nationalen Gesundheitsorganisationen sowie Behörden, die mit dem Thema Nikotinkonsum befasst sind, um die Berücksichtigung der Interessen betroffener Konsumenten sicherzustellen.

Erreichen möchte INNCO dies u.a. durch die Förderung glaubwürdiger Wissenschaft und Forschung so wie die Anhebung von Bewusstsein und Verständnis für das Risiko reduzierende und lebensrettende Potential neuer Technologien innerhalb des Gesundheitswesens.

Sowohl regional als auch international wollen wir:
  • Die Anerkennung der relativen Sicherheit  rauchfreier nikotinhaltiger Produkte,
  • Unangemessene Regulierung von Herstellern, Vertrieb und die Einschränkungen des Zugangs für Konsumenten verhindern,
  • Besteuerung als Verbrauchsgüter statt als Tabakprodukt erreichen,
  • Einschränkungen des Gebrauchs in öffentlichen Bereichen und am Arbeitsplatz ausschliesslich augrund verifizierbarer Fakten zulassen,
  • Die Entscheidung über Gebrauch tabakfreier Produkte im privaten Bereich den Besitzern/Managern überlassen,
  • Keinerlei Verbote für den Verkauf, Vertrieb, Besitz und die Benutzung sichererer Formen des Konsums so wie deren Legalisierung, sofern diese derzeit verboten sein sollten.
Es ist also geboten, dass die WHO weder direkt noch verdeckt versucht, regionale Vorschriften zu legitimieren, zu billigen bzw. "übersehen" zu wollen, welche tabakfreien Produkten massive Verbote und Einschränkungen auferlegen wollen.

INNCO hält diese Ziele für legitim und schlägt deren Berücksichtigung in sämtlichen gestetzlichen und regulatorischen Entwürfen vor, welche in entsprechende Gesetze einfliessen können bzw. sollen.