Der Österreichische DampferClub

Wer sind wir?

Der Österreichische DampferClub (ÖDC) ist eine Vertretung für E-Zigaretten-Dampfer, der die Interessen von und für Dampfer vertritt.
Der Verein Österreichischer DampferClub wurde gegründet, um die Interessen der über 250.000 österreichischen Dampfer zu unterstützen, die wegen der negativen Berichterstattung über das Dampfen bereits unter Anfeindungen zu leiden haben. Unser Ziel ist es, die Vorurteile zu beseitigen und über das Dampfen als Alternative für Raucher zu informieren, die ihre Gesundheit verbessern wollen.

Gesetze und Richtlinien?

Die österreichische Bundesregierung so wie die Europäische Union planen, das E-Dampfen über Gesetze zu regulieren oder gar zu unterbinden, was den Handel und die Nutzer in Bedrängnis bringt.


Die in der Europäischen Union beschlossene Tabakprodukterichtlinie (TPD2) beinhaltet in Teil III Artikel 20 die Regelung für die „Elektronische Zigarette“, in der die Mitgliedsstaaten aufgefordert sind, ihre Gesetze an diese Richtlinie anzupassen. In Absatz 2 wird den Mitgliedsstaaten freie Hand gelassen, ob der Hersteller oder Importeur für sein Produkt alle Informationen vollständig angeben muss.

Laut Gesetzesentwurf (68/ME XXV. GP) des Finanzministeriums sollten E-Zigaretten und E-Shishas unter das Tabakmonopolgesetz(TabMG) gestellt werden, beinhaltet sind auch Nachfüllflüssigkeiten (Liquids), Nachfülldepots mit wie ohne Nikotin und alles zum Betrieb dieser erforderlichen Mittel. Das bedeutet zudem, dass mit Inkrafttreten dieses Gesetzes dem österreichischen Konsumenten seine legale Möglichkeit, E-Zigaretten (Dampfgeräte) und Liquids aus dem Ausland zu beziehen, genommen wird, da die Produkte nur noch in Tabaktrafiken abgegeben werden dürfen, die von einer Monopolverwaltungsgesellschaft (MVG) ihre Lizenz erhalten. Auch wird der österreichische Kunde dadurch auf die von der MVG in ihrem Portfolio gelisteten Produkte beschränkt, und der internationale Großhändler müsste, unter den Lieferbedingungen des TabMG, an Tabaktrafiken verkaufen. Die Innovation aus den Klein und Mittelbetrieben (Moder und Produzenten), die auch in Österreich ansässig sind, wird so für den österreichischen Markt unterbunden. Wir als Konsumenten unterstützen den österreichischen Handel, der uns an den Entwicklungen am internationalen Markt teilhaben lässt. Durch diesen Gesetzesentwurf werden die österreichischen Händler vom Markt verdrängt, da sie keine Geschäftsgrundlage mehr haben.
Der Händlerverband VFFED hat gegen die Änderung des TabMG vor dem Verfassungsgerichtshof geklagt und recht bekommen.

In Österreich ist auch auf Grund des EU Beschlusses der Tabakprodukterichtlinie (TPD2) mit weiteren Verschärfungen auch im Gesundheitsbereich zu rechnen.

Die österreichische Unsetzung der TPD2 trat mit 20.Mai 2016 in kraft.
Eine parlamentarische Petition gegen diese Änderung des Tabakgesetzes wurde ins Leben gerufen und hat bis 30.06.2016 4400 Zustimmungserklärungen erhalten.
Details zum Gesetzesentwurf, in dem die EU-Richtlinie TPD2 in verschärfter Fassung in österreichisches Recht umgesetz wurde finden sie hier:
TPD2 mit Verschärfungen in Österreich